Leistungstest für Atemschutzträger (Finnentest)

 

Am 20. Oktober wurde der Unterabschnitt in Gösing eingeladen, um den Atemschutzleistungstest (Finnentest) zu absolvieren.

Der Atemschutzleistungstest dient der Feststellung der körperlichen Eignung der Atemschutzgeräteträger. Ziel ist die Feststellung der Leistungsfähigkeit (Kraft, Ausdauer, Motorik, Koordinationsvermögen unter Belastung etc.) sowie eine Selbstreflexion der eigenen Fitness anhand vorgegebener Belastungsübungen.

Für den Test hat jeder Atemschutzgeräteträger 14,5 Minuten und eine Füllung des Pressluftatmers Zeit. Wird eine Station schneller absolviert als vorgegeben, verbleibt die Restzeit als Pause bis zum Start der nächsten Übung.

 

Erklärung der Stationen:

 

1. Station: eine Wegstrecke von 100m zurück legen und anschließend weitere 100m mit zwei Kanister gehen, Zeitlimit: 4 Minuten

 

 

2. Station: 90 Stufen hinauf und hinunter gehen, Zeitlimit: 3,5 Minuten

 

 

 

3. Station: einen liegenden LKW Reifen (47kg) mit einem Hammer (6kg) über eine Distanz von 3m schlagen, Zeitlimit: 2 Minuten

 

 

 

4. Station: 3 Runden in einem Hindernisparkour durchlaufen (dabei sind die Hindernisse abwechselnd zu unterkriechen bzw. übersteigen), Zeitlimit 3 Minuten

 

 

5. Station: einfaches Rollen eines C-Druckschlauchs (15m), Zeitlimit 2 Minuten

 

 

 

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Feuerwehren:

FF Absdorf

FF Fels

FF Gösing

FF Stettenhof

Bevor die Feuerwehren mit dem praktischen Teil loslegten, bekamen sie noch einen sehr lehrreichen Vortrag. OBI Trauner Manfred zeigte uns anhand seiner Präsentation das richtige Verhalten und Arbeiten im Innenangriff. Danach wurde eine Flash-Over Box angezündet und der Brandverlauf einer Durchzündung (Flashover) demonstriert. Nach dieser Vorstellung wurden die Feuerwehrkameraden in Gruppen aufgeteilt, um die jeweiligen Stationen abarbeiten zu können.

 

Stationen :

Verhalten im Innenangriff ( OBI Trauner Manfred )

Strahlrohrtraining ( BI Miltner  Horst )
richtiges Arbeiten mit dem Hohlstrahlrohr

Wärmebildkamera ( OBR Burkhart Christian, HBI Emsenhuber Ferdinand)
Funktion und richtiges Arbeiten mit der Wärmebildkamera,

Suchen von Personen und Gegenständen in einem verrauchten Raum

Atemschutzüberwachung  ( LM Humer Manuel )

Erklärung sämtlicher Hilfsmittel und Organisation einer Atemschutzüberwachung

Brandverlauf praktisch (OBI Trauner Manfred, OFM Jamöck Rene)

Brandsimulation in einem Abrisshaus unter schwerem Atemschutz;

Hier wurden jedem einzelnen Feuerwehrmitglied seine Grenzen aufgezeigt.
 

Feuerwehren:
Bezirk Tulln

FF-Fels am Wagram
FF-Gösing
FF-Stettenhof

Bezirk Hollabrunn

FF-Hohenwarth
FF-Mühlbach


Es waren insgesamt 43 Feuerwehrmitglieder anwesend.

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Am 29.10.2016 wurden wir zu einer KHD (Katastrophenhilfsdienst) Übung eingeladen.

Thema der Übung war: Hochwasserschutz, Dammerhöhung und Dammverteidigung.

Zur Einführung hielt Frau Mag. Andrea Perschl von der NÖ Gewässeraufsicht einen Vortrag im Haus der Musik in Grafenwörth über das Thema Hochwasserschutz. Danach durften wir dies in die Praxis umsetzen.

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Am Donnerstag, dem 24.11.2016, fand eine gemeinsame Übung  beim Palkstadl in Gösing statt.

 

Teil 1:

Angenommen wurde, dass die Feuerwehren zur Unterstützung zu einem Brand gerufen wurden, um das benachbarte Grundstück zu schützen. Um die Schwierigkeit zu erhöhen, hat sich die Übungsleitung dazu entschlossen, dass die jeweilige Feuerwehr aus dem Fahrzeugen der anderen Feuerwehr herausarbeitet.  Die Kameraden gingen gut mit dieser neuen Situation um und konnten schnell eine Löschleitung aufbauen. 

 

Teil 2:

Die Übungsleitung hatte eine Tür aufgebaut, an der die Kameraden das richtige Überprüfen einer Tür beim Innenangriff durchführen sollten. 

 

Ebenfalls anwesend bei der Übung war Unterabschnittskommandant Ferdinand Emsenhuber. Er beobachtete das Ganze und gab uns sehr wichtige Tipps im Bereich Innenangriff.

 

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Eingesetzte Kräfte:

FF - Gösing

UA - KDT HBI Ferdinand Emsenhuber (FF - Fels)
FF - Stettenhof